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Sikawild

Sikawild - die Einwanderer aus Asien


Das Sikawild gehört zur Gattung der Cervinae ( Echthirsche ) und war ursprünglich im asiatischen Raum beheimatet. Vor allem China, Japan und Korea zählten zum Lebensraum des Sikawildes. Mittlerweile steht das Sikawild in seiner alten Heimat fast überall auf der Liste der bedrohten Tierarten. Lediglich auf den japanischen Inseln ist der Bestand an Sikawild noch ungefährdet.
Nach Deutschland wurde das Sikawild erstmals im Jahre 1893 als Parkwild eingeführt. Durch entflohene Tiere hat sich in einigen Gebieten Deutschlands und der Schweiz aber ein frei lebender Bestand an Sikawild entwickelt.

Die Größe und Erscheinung ist dem Damwild sehr ahnlich. Außer durch eine dunklere Färbung des Fells und einer meist sieben - bis achtstreifigen Anordnung der weißen Flecken, unterscheidet sich das männliche Sikawild durch ein achtendiges Geweih vom Damhirsch, der ein Schaufelgehweih trägt. Im Winter bildet das Sikawild eine dichte Halsmähne zum Schutz gegen die Kälte aus.

Die Brunftzeit fällt auf die Monate Oktober und November. Das markanteste Merkmal beim männlichen Sikawild ist hier sicherlich der Brunftlaut, der eher einem Pfeiffen gleicht, als dem bekannten Röhren. Das Sikawild weist eine Tragzeit von etwa 7,5 Monaten auf.

In freier Natur leben die Weibchen mit den Jungtieren in der Regel in Verbänden von 10 bis 50 Tieren. Als Lebensraum bevorzugt es dichte, unterholzreiche Wälder. Die Hirsche sind die meiste Zeit des Jahres über Einzelgänger. Erst im Frühherbst werden die Hirsche ortsbezogen und sammeln einen Harem von etwa 12 Weibchen um sich. In dieser Zeit kann es mitunter zu sehr heftigen Kämpfen kommen.