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Schwarzwild

Schwarzwild

 

Im Reich des Schwarzwildes

Schwarzwild unter die Lupe genommen:

Das Wildschwein ist ein Wirbeltier und gehört in die Gruppe „echte Schweine“. Wildschweine sind Säugetiere und Paarhufer. Beim Schwarzwild ist die Bezeichnung Keiler den männlichen Tieren zuzuordnen. Die Bachen sind die weiblichen Artgenossen. Frischling ist der Name für die Jungtiere.
Absolut beeindruckend sind die Größen und Gewichtsunterschiede zwischen den Keilern und den Bachen. Ein Keiler erreicht eine Länge von 1,4 – 1,8 Metern. Das Gewicht richtet sich nach dem Alter. Es kann zwischen 90 – 180 Kilogramm liegen. Bei den Bachen kann mit einer Länge von 1,3 – 1,7 Metern gerechnet werden. Das Gewicht beim weiblichen Schwarzwild, ist bei 50 – 90 Kilogramm, anzusiedeln.
Noch einen kurzen Blick in das Maul vom Schwarzwild. Ein ausgewachsenes Tier besitzt 44 Zähne. Beim Keiler werden die oberen Eckzähne als Gewehre oder auch als Waffen bezeichnet. Die Eckzähne im Unterkiefer nennt der Fachmann auch als Hauer und Haderer. Wie auch schon bei Größe und Gewicht, sind bei den weiblichen Tieren auch die Zähne kleiner. Die Eckzähne wachsen ein Leben lang nach.


Der Speiseplan vom Schwarzwild:


Die Schwarzkittel sind sogenannte Allesfresser. Neben Waldfrüchten, Wurzeln und Wasserpflanzen, kommen auch Aas und kleinere Tiere, zum fressen in Betracht. Ist der Hunger vom Schwarzwild besonders groß und die genannten Speisen stehen nicht zur Verfügung, kann es schon mal passieren, dass ein Kaninchenbau aufgebrochen wird, um die Jungtiere zu fressen.



Paarungszeit beim Schwarzwild:


Nach acht bis zehn Monaten ist beim Schwarzwild, die Bache geschlechtsreif. Die Hauptsaison für die Paarung ist der Dezember. In Europa wurde beobachtet, dass bereits ab November bis Ende Januar die Bereitschaft besteht. Im Gegensatz zu den weiblichen Tieren sind die männlichen Tiere das ganze Jahr über Paarungsbereit. Die Zeit wird vom Jäger als Rauschzeit betitelt. Der Akt der Paarung kann bis zu sieben einmal wiederholt werden. Ist die Tragezeit nach etwa 114-118 beendet, erblicken die Frischlinge das Licht der Welt. Nun muss die Bache auf die Kleinen besonders aufpassen, da die Sterblichkeit der Frischlinge sehr hoch ist.

Auge in Auge mit dem Schwarzwild:


Seit hunderten von Jahren, werden sie gejagt. Zum einen Teil weil das Fleisch sehr schmackhaft ist. In den späteren Jahren auch weil sie als Feind angesehen wurden. Findet das Schwarzwild nicht genug Nahrung in seinem Revier, kann es schon zu regelrechten Verwüstungen im Garten oder auf den Feldern kommen. Das Schwarzwild kann nicht gut sehen, hat dafür aber eine ganz feine Nase. Die Augen der Wildschweine funkeln im Dunkeln ganz rot.