Get Adobe Flash player

Damwild

Mit dem Damwild auf Du und Du
Sie möchten gerne mehr über Damwild erfahren oder tragen sich gar mit dem Gedanken an eine eigene, artgerechte und naturnahe Damwildhaltung? Dann sind die bei uns richtig. Wir informieren Sie sachkundig und prägnant über die wichtigsten Eigenschaften des Damwildes und der Damwildhaltung.
Es ist vor allem in Mittel- und Südeuropa sowie in Vorderasien verbreitet. Vor der Ausdehnung war der Lebensraum des Damwildes auf Klein- und Vorderasien beschränkt.

Das männliche Damwild mit dem charakteristischen Schaufelgeweih wird deutlich größer als ein Reh, aber kleiner und vor allem leichter als ein Rothirsch. Der Hirsch erreicht ein Schulterhöhe von bis zu 105 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 110 kg. Die weiblichen Tiere werden 45-70 Kilogramm schwer. Im Gegensatz zum Rotwild hat es einen stärkeren Körperbau, einen kürzeren Hals, sowie kürzere und minder starke Läufe. Das Wildbret ist schmackhaft und die Haut ist dehnbarer und weicher als die des Rothirsches.
Damwild.jpg
Es variiert stark in der Färbung und ist im Sommer an der Oberseite hellbraun und weiß gefleckt, im Winter jedoch sind Kopf, Hals und Rücken graubraun bis schwarz. Im Vergleich zum Rotwild sind sie viel genügsamer und weniger scheu. Diese Eigenschaften wirken sich für den Halter natürlich sehr positiv aus. Die Paarungszeit dauert von Oktober bis Mitte November. Die Tragezeit beträgt 32 Wochen. Die Weibchen bringen ihre Kälber abseits des Rudels zur Welt. In der Damwildhaltung sollte u.a. auch deshalb auf abtrennbare Gehegebereiche geachtet werden.
Die Säugezeit beträgt ca. vier Monate. Geschlechtsreif sind die Tiere mit etwa 2 bis 2,5 Jahren und werden bis zu 25 Jahre alt.

Es ist in Laub - und Mischwäldern beheimatet. Daher sollte die Haltung in einem Gehege mit Wald - und Wiesenanteilen erfolgen. Weiters sind bei der Haltung, wie schon erwähnt, mehrere Teilbereiche sinnvoll, da es so leichter sortiert und getrennt werden kann ( z.B.: während der Brunftzeit oder der Geburt der Kälber ).

An den Durchgangsstellen zwischen den Gehegen können Betonplatten angebracht werden, die dem Klauenabrieb dienen. Zur Fütterung dienen idealerweise fahrbare Futterkrippen, beziehungsweise kann das Heu bei trockener Witterung auch auf dem Boden verstreut werden.

Die Damwildhaltung erfreute sich bereits in den Parkanlagen der Rainessance größter Beliebtheit und so ist die Hege und Pflege des Damwildes eine wunderschöne Möglichkeit, der Natur wieder näher zu kommen.